Glas gilt als besonders langlebiger Werkstoff – doch was passiert eigentlich mit einer Glasscheibe, wenn sie nach Jahrzehnten aus einem Fenster, einer Fassade oder einer Dusche ausgebaut wird?
Kann daraus tatsächlich wieder eine neue Glasscheibe entstehen?
Grundsätzlich ja. Altglas kann eingeschmolzen und bei der Produktion von neuem Glas wieder als Rohstoff eingesetzt werden. Bei hochwertigem Flachglas für Fenster, Duschen oder Fassaden ist das allerdings anspruchsvoller, als eine alte Scheibe einfach einzuschmelzen und daraus eine neue zu machen.
Denn modernes Flachglas muss sehr hohe Anforderungen an Reinheit, Transparenz, Oberflächenqualität und technische Eigenschaften erfüllen. Bei Sicherheitsglas oder Isolierglas kommen weitere Anforderungen hinzu.
Wir erklären, wie Glasrecycling funktioniert, welches Altglas sich dafür eignet und warum eine alte Glasflasche nicht einfach zur neuen Duschwand wird.
Kann Glas überhaupt recycelt werden?
Ja. Und genau das ist eine der interessanten Eigenschaften des Werkstoffs.
Glas lässt sich einschmelzen und wieder zur Herstellung neuer Glasprodukte verwenden. Das aufbereitete Altglas wird dabei als Glasscherben bzw. Scherbenanteil bezeichnet.
Für die Herstellung von Flachglas können sowohl Scherben aus der Produktion als auch entsprechend aufbereitetes Altglas eingesetzt werden.
Der entscheidende Punkt lautet allerdings:
Glas ist nicht gleich Glas.
Eine Fensterscheibe besitzt andere Anforderungen und teilweise auch eine andere Zusammensetzung als beispielsweise eine Weinflasche, ein Trinkglas oder hitzebeständiges Kochgeschirr.
Wie wird aus einer alten Glasscheibe wieder neues Glas?
Der Recyclingprozess beginnt nicht erst im Glaswerk. Entscheidend ist bereits die saubere Trennung und Aufbereitung des Altglases.
Vereinfacht lässt sich der Kreislauf folgendermaßen darstellen:

Eine alte Fensterscheibe wird also nicht direkt zu einer neuen Fensterscheibe.
Zunächst müssen Fremdmaterialien entfernt werden. Dazu können beispielsweise Rahmenbestandteile, Abstandhalter, Dichtstoffe, Beschichtungsreste oder andere Materialien gehören.
Anschließend wird das geeignete Glas zerkleinert, sortiert und aufbereitet.
Die gewonnenen Glasscherben können anschließend wieder als Rohstoff in die Glasschmelze gelangen.
Warum verwendet man überhaupt recyceltes Glas?

Die Verwendung von Glasscherben bietet bei der Glasherstellung einen wichtigen Vorteil: Bereits vorhandenes Glas muss nicht noch einmal vollständig aus den ursprünglichen mineralischen Rohstoffen erzeugt werden.
Scherben können zusammen mit den benötigten Rohstoffen wieder eingeschmolzen werden. Dadurch können Primärrohstoffe eingespart und der Energiebedarf der Schmelze reduziert werden.
Für die Glasindustrie ist Altglas deshalb nicht einfach Abfall.
Sauber aufbereitetes Altglas ist ein wertvoller Rohstoff.
Wird eine neue Glasscheibe zu 100 % aus Altglas hergestellt?
Bei hochwertigem Flachglas sollte man mit solchen Aussagen vorsichtig sein.
In der industriellen Produktion werden Glasscherben kontrolliert zusammen mit weiteren Rohstoffen eingesetzt. Wie hoch der Recyclinganteil tatsächlich ist, hängt unter anderem vom Hersteller, Produkt, Produktionsverfahren und von der Verfügbarkeit geeigneter Scherben ab.
Es wäre deshalb falsch, bei einer normalen Fenster- oder Duschscheibe pauschal zu behaupten:
„Diese Scheibe besteht vollständig aus recyceltem Glas.“
Entscheidend ist vielmehr, dass geeignete Scherben wieder in den Flachglaskreislauf zurückgeführt werden können.
Kann aus einer alten Fensterscheibe wieder eine neue Fensterscheibe werden?

Grundsätzlich ja – sofern das Altglas entsprechend getrennt, aufbereitet und für die Flachglasproduktion geeignet ist.
Genau hier liegt eine große Chance beim Recycling von Bauglas.
Bei einem Gebäuderückbau fallen teilweise große Mengen an:
- Fensterglas
- Fassadenglas
- Türglas
- Trennwandglas
- anderen Flachgläsern
an.
Werden diese Materialien sauber getrennt und einer geeigneten Verwertung zugeführt, können die Glasscherben wieder in die Herstellung von Flachglas einfließen.
Aus der ursprünglichen Fensterscheibe entsteht dabei natürlich nicht dieselbe Scheibe erneut. Das Material wird vollständig eingeschmolzen und Bestandteil einer neuen Glasschmelze.
Und kann daraus anschließend wieder ein Fenster entstehen?
Ja.
Nach der Herstellung des neuen Flachglases beginnt praktisch ein neuer Produktlebenszyklus.
Die neue Glasscheibe kann beispielsweise weiterverarbeitet werden zu:
- Wärmeschutzisolierglas
- Sonnenschutzisolierglas
- Schallschutzisolierglas
- Sicherheitsisolierglas
- Mehrfachverglasungen
Für ein modernes Fenster werden anschließend zwei oder drei entsprechend aufgebaute Glasscheiben zu einer Isolierglaseinheit verarbeitet.
Recycling und Wärmeschutz schließen sich also nicht gegenseitig aus.
Kann aus recyceltem Glas auch eine Duschwand hergestellt werden?
Auch das ist grundsätzlich möglich.
Allerdings muss man wieder zwischen dem Rohstoffkreislauf und dem fertigen Produkt unterscheiden.
Aus geeigneten Glasscherben wird zunächst neues Flachglas produziert. Dieses neue Glas kann anschließend zu einem für die Dusche geeigneten Sicherheitsglas weiterverarbeitet werden.
Bei Glasduschen kommt häufig ESG – Einscheibensicherheitsglas – zum Einsatz.
Dabei wird die Glasscheibe zunächst vollständig bearbeitet:
- Zuschnitt
- Kantenbearbeitung
- Bohrungen
- Ausschnitte
Erst anschließend erfolgt die thermische Vorspannung zum ESG.
Das recycelte Material hat zu diesem Zeitpunkt bereits einen vollständig neuen Produktionsprozess durchlaufen.
Ist eine Duschscheibe mit Recyclinganteil weniger sicher?

Nicht allein aufgrund des Recyclinganteils.
Entscheidend ist, ob das daraus produzierte Glas die Anforderungen an das jeweilige Produkt erfüllt.
Eine Duschscheibe muss unabhängig davon, welche geeigneten Rohstoffe bei der ursprünglichen Glasschmelze eingesetzt wurden, die erforderlichen Eigenschaften der vorgesehenen Sicherheitsverglasung besitzen.
Man sollte deshalb nicht denken:
Recyclingglas = Glas zweiter Qualität.
Die aufbereiteten Scherben werden eingeschmolzen. Daraus entsteht eine neue homogene Glasschmelze, aus der wiederum neues Glas hergestellt wird.
Warum kann man nicht einfach Flaschen aus dem Glascontainer verwenden?
Hier liegt ein häufiges Missverständnis.
Wer an Glasrecycling denkt, denkt meistens zuerst an den Altglascontainer.
Doch das dort gesammelte Behälterglas – beispielsweise Weinflaschen, Marmeladengläser oder andere Glasverpackungen – gehört in einen anderen Recyclingkreislauf.
Behälterglas wird vor allem wieder für die Produktion von Behälterglas genutzt.
Flachglas für Fenster und Bauanwendungen stellt andere Anforderungen an Zusammensetzung, Reinheit und Qualität.
Eine alte Weinflasche wird deshalb nicht einfach eingeschmolzen und anschließend zu einer hochwertigen Duschwand gewalzt.
Warum ist die Sortierung so wichtig?
Für hochwertiges Flachglas sind Verunreinigungen problematisch.
Bereits kleine Fremdstoffe können die Qualität der späteren Glasschmelze beeinträchtigen.
Problematisch können beispielsweise sein:
- Keramik
- Steine
- Porzellan
- Metalle
- bestimmte Gläser mit anderer Zusammensetzung
- organische Fremdstoffe
Deshalb ist eine kontrollierte Sammlung und Aufbereitung von Flachglas besonders wichtig.
Je sauberer die Scherben getrennt werden, desto besser können sie wieder hochwertig verwertet werden.
Was passiert mit ESG beim Recycling?
Auch Einscheibensicherheitsglas besteht zunächst aus Glas und kann grundsätzlich dem entsprechenden Glasrecycling zugeführt werden.
Die besondere Vorspannung von ESG geht beim Einschmelzen verloren.
Das ist auch logisch: Das Glas wird wieder vollständig aufgeschmolzen.
Aus dem Material entsteht anschließend neues Glas. Soll daraus wiederum ESG entstehen, wird die neue Scheibe nach Zuschnitt und Bearbeitung erneut thermisch vorgespannt.
Aus:
altem ESG → Glasscherben → Glasschmelze → neues Floatglas → Bearbeitung → neues ESG
kann somit ein neuer Kreislauf entstehen.
Was ist mit VSG?
Bei Verbundsicherheitsglas (VSG) wird das Recycling aufwendiger.
VSG besteht aus mindestens zwei Glasscheiben, die durch eine reißfeste Kunststofffolie miteinander verbunden sind.
Genau diese Eigenschaft ist im Einsatz ein großer Sicherheitsvorteil: Bei einem Bruch bleiben Glassplitter an der Folie haften.
Beim Recycling müssen jedoch Glas und Verbundmaterial möglichst voneinander getrennt und entsprechend aufbereitet werden.
Das macht die Wiederverwertung anspruchsvoller als bei einer einfachen Glasscheibe.
Und wie sieht es bei Spiegeln aus?
Auch Spiegel bestehen überwiegend aus Glas, besitzen jedoch zusätzliche rückseitige Schichten, die für die Spiegelwirkung und den Schutz der Beschichtung erforderlich sind.
Deshalb kann ein Spiegel nicht einfach genauso behandelt werden wie eine unbehandelte Floatglasscheibe.
Für die hochwertige Wiederverwertung sind geeignete Aufbereitungsprozesse erforderlich.
Das zeigt sehr gut, warum beim Glasrecycling nicht nur die Frage „Ist es Glas?“, sondern auch „Wie ist dieses Glas aufgebaut?“ entscheidend ist.
Können auch farbige Gläser recycelt werden?

Grundsätzlich können viele Glasprodukte einer Verwertung zugeführt werden. Für die Wiederverwendung als hochwertiger Rohstoff spielt jedoch wiederum die genaue Zusammensetzung eine wichtige Rolle.
Bei:
- durchgefärbtem Glas
- beschichtetem Glas
- lackiertem Glas
- bedrucktem Glas
- Verbundglas
kann die Aufbereitung aufwendiger sein.
Nicht jedes Altglas kann deshalb automatisch wieder für jede beliebige neue Glassorte verwendet werden.
Glasrecycling: Welche Produkte sind besonders anspruchsvoll?
| Altes Glasprodukt | Besonderheit beim Recycling |
|---|---|
| Einfaches Floatglas | Gut als Flachglas-Scherbenmaterial geeignet, wenn sauber getrennt |
| Fensterglas | Rahmen, Randverbund und andere Materialien müssen berücksichtigt werden |
| ESG | Vorspannung spielt nach dem Einschmelzen keine Rolle mehr |
| VSG | Glas und Folie müssen aufbereitet bzw. getrennt werden |
| Isolierglas | Besteht aus mehreren Scheiben, Abstandhaltern, Dichtstoffen und ggf. Beschichtungen |
| Spiegel | Zusätzliche rückseitige Beschichtungen |
| Lackiertes Glas | Lackschicht muss bei der Verwertung berücksichtigt werden |
| Behälterglas | Eigener Recyclingkreislauf; nicht einfach mit Flachglas gleichzusetzen |
Warum ist gerade Isolierglas beim Recycling interessant?
Ein modernes Fenster besteht nicht nur aus einer einzelnen Glasscheibe.
Bei 2-fach- oder 3-fach-Isolierglas kommen mehrere Scheiben zusammen. Hinzu kommen Abstandhalter, Randverbund und gegebenenfalls Beschichtungen.
Beim Austausch vieler alter Fenster entstehen deshalb erhebliche Mengen an Flachglas.
Werden diese Scheiben lediglich minderwertig verwertet, geht ein wertvoller Rohstoff verloren.
Interessant ist daher eine möglichst hochwertige Rückführung des Altglases in den Produktionskreislauf.
Kann ich meine alte Duschwand einfach in den Altglascontainer werfen?
Nein.
Fensterglas, Spiegel, Duschglas und andere Baugläser gehören nicht in die üblichen Altglascontainer für Glasverpackungen.
Die kommunalen Entsorgungsregeln können sich regional unterscheiden. Deshalb sollte man sich bei größeren Glasscheiben beim örtlichen Wertstoffhof, Entsorgungsunternehmen oder einem Fachbetrieb informieren.
Große Glasscheiben sollten zudem niemals ungesichert transportiert werden.
Ist Glas deshalb ein nachhaltiger Baustoff?

Glas besitzt einige Eigenschaften, die für eine nachhaltige Nutzung interessant sind.
Vor allem seine lange Lebensdauer ist ein wichtiger Faktor.
Eine hochwertige Glasscheibe kann viele Jahrzehnte verwendet werden. Glas verrottet nicht und verliert bei geeigneter Verwendung nicht einfach nach wenigen Jahren seine Funktion.
Hinzu kommt die Möglichkeit, Glas nach dem Ende seiner Nutzung wieder als Rohstoff einzusetzen.
Nachhaltigkeit beginnt deshalb nicht erst beim Recycling.
Ein langlebiges Glasprodukt, das 20, 30 oder noch mehr Jahre verwendet werden kann, muss entsprechend seltener ersetzt werden.
Noch besser als Recycling: Glas möglichst lange verwenden
Dieser Punkt wird bei Diskussionen über Recycling manchmal vergessen.
Eine funktionierende Glasscheibe sollte nicht allein deshalb ausgetauscht werden, weil es mittlerweile ein neueres Produkt gibt.
Bei Glasduschen lassen sich beispielsweise häufig:
- Dichtungen austauschen
- Beschläge erneuern
- Scharniere einstellen
- Silikonfugen erneuern
- Oberflächen professionell reinigen
ohne die Glasscheibe ersetzen zu müssen.
Auch bei anderen Glasprodukten lohnt sich zunächst die Frage:
Muss das Glas wirklich ausgetauscht werden – oder kann es weiterverwendet werden?
Eine lange Nutzungsdauer spart ebenfalls Ressourcen.
Wird Recyclingglas irgendwann schlechter?
Ein interessanter Punkt: Glas wird beim Einschmelzen nicht einfach von Recyclingdurchgang zu Recyclingdurchgang automatisch immer schlechter.
Beim Recycling wird das geeignete Material erneut Teil einer Glasschmelze.
Entscheidend sind vielmehr Reinheit, Zusammensetzung und die kontrollierte industrielle Verarbeitung.
Deshalb können geeignete Glasscherben einen wertvollen Bestandteil bei der Herstellung neuen Glases darstellen.
Wird man künftig mehr Recyclingglas in Gebäuden sehen?
Die Kreislaufwirtschaft wird auch im Bauwesen zunehmend wichtiger.
Gerade beim Rückbau großer Gebäude entstehen erhebliche Mengen hochwertiger Materialien. Statt diese nur als Abfall zu betrachten, wird es immer interessanter, sie sortenrein zurückzugewinnen und wieder in Produktionsprozesse einzubringen.
Für Glas bedeutet das:
Aus einem alten Gebäude kann ein Rohstoff für das nächste Gebäude werden.
Damit dieser Kreislauf funktioniert, müssen allerdings Rückbau, Sortierung, Transport, Aufbereitung und Glasproduktion zusammenspielen.
Altglas ist nicht gleich Recyclingglas
Auch sprachlich lohnt sich eine Unterscheidung.
Altglas bezeichnet zunächst Glas, das nicht mehr für seinen ursprünglichen Zweck verwendet wird.
Recyclingglas bzw. Glasscherben sind dagegen entsprechend gesammelte und aufbereitete Materialien, die erneut als Rohstoff verwendet werden können.
Eine ausgebaute Fensterscheibe ist deshalb noch kein fertiger Rohstoff für eine neue Glasscheibe.
Erst die fachgerechte Aufbereitung macht daraus geeignetes Scherbenmaterial.
Kann ich eine Duschscheibe aus meinem eigenen alten Fenster herstellen lassen?
In der Praxis funktioniert das normalerweise nicht nach dem Prinzip:
„Hier ist meine alte Fensterscheibe – machen Sie mir genau daraus meine neue Dusche.“
Das Glas wird gemeinsam mit anderen geeigneten Scherben gesammelt, sortiert, aufbereitet und industriell eingeschmolzen.
Es ist danach nicht mehr nachvollziehbar, welcher Bestandteil der neuen Glasscheibe ursprünglich aus genau Ihrer alten Scheibe stammt.
Der Kreislauf funktioniert also auf Materialebene, nicht als individuelle Eins-zu-eins-Wiederverwendung.
Recycling oder Wiederverwendung – das ist nicht dasselbe
Hier gibt es einen wichtigen Unterschied.
Beim Recycling wird die alte Glasscheibe zerkleinert und eingeschmolzen. Das Material wird anschließend zur Herstellung neuer Produkte verwendet.
Bei einer Wiederverwendung bleibt die ursprüngliche Glasscheibe dagegen erhalten und wird erneut eingesetzt.
Eine Wiederverwendung kann besonders ressourcenschonend sein, ist bei Bauglas aber nur möglich, wenn Maße, Zustand, Glasart und technische Anforderungen zur neuen Verwendung passen.
Eine alte ESG-Duschwand kann beispielsweise nicht einfach zugeschnitten werden, um sie an eine neue Einbausituation anzupassen.
Fazit: Kann aus recyceltem Glas wieder eine neue Glasscheibe entstehen?
Ja – und genau darin liegt eine der großen Stärken von Glas.
Geeignetes Altglas kann aufbereitet, eingeschmolzen und wieder als Rohstoff für die Herstellung neuen Glases eingesetzt werden. Daraus können anschließend wiederum hochwertige Glasprodukte entstehen.
Eine neue Scheibe mit Recyclinganteil kann später beispielsweise zu:
Fensterglas, Isolierglas, ESG für eine Glasdusche oder anderen Baugläsern weiterverarbeitet werden.
Allerdings ist Glasrecycling anspruchsvoller, als es auf den ersten Blick erscheint. Nicht jede Glassorte gehört in denselben Recyclingkreislauf. Besonders wichtig sind eine saubere Trennung, eine geeignete Aufbereitung und die kontrollierte industrielle Verarbeitung.
Eine alte Weinflasche wird deshalb nicht einfach zur neuen Duschwand. Altes, geeignetes Flachglas kann aber durchaus wieder Rohstoff für neues Flachglas werden.
Und noch etwas sollte man nicht vergessen: Nachhaltigkeit bedeutet nicht nur Recycling. Eine hochwertige Glasscheibe, die über Jahrzehnte genutzt, gepflegt und bei Bedarf gewartet wird, ist ebenfalls ein wichtiger Beitrag zum verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen.
Bei Meitinger Glas beraten wir Sie gerne, wenn Sie eine neue Glasdusche, Isolierverglasung oder ein anderes Glasprodukt planen. Gemeinsam können wir klären, welche Glasart für Ihr Projekt technisch und wirtschaftlich sinnvoll ist.


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